Ein 44-jähriger Deutscher wurde am Hauptbahnhof Schwerin verhaftet, nachdem es zu einem Streitgespräch und einer Bedrohung mit einem anderen Reisenden kam.
Schwerin: Verhaftung nach Streit im Zug

Schwerin (ost)
Am 12. Juni 2026 um 16:00 Uhr wurde am Hauptbahnhof Schwerin ein Haftbefehl gegen einen 44-jährigen Deutschen von den Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Rostock vollstreckt.
Der Herr fuhr mit dem RE 1 (4435) von Hamburg in Richtung Schweriner Hauptbahnhof. Ersten Informationen zufolge gab es im Zug einen Streit zwischen ihm und einem anderen Passagier, der dann zu einer Bedrohung eskalierte. Während der Überprüfung der Identität des 44-Jährigen stellten die Polizisten fest, dass das Amtsgericht Niebüll einen Haftbefehl gegen den Mann erlassen hatte, weil er nicht zur Hauptverhandlung erschienen war. Die Staatsanwaltschaft Flensburg erhob Anklage wegen Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Da er trotz angemessener Belehrung über die Konsequenzen des unentschuldigten Fernbleibens nicht zur Hauptverhandlung erschien, wurde ein Haftbefehl vom Amtsgericht Niebüll ausgestellt. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab um 17:00 Uhr einen Wert von 1,33 Promille bei dem Mann.
Nachdem der Bereitschaftsrichter am 13. Juni 2026 die Aufrechterhaltung des Haftbefehls angeordnet hatte, brachten ihn die Bundespolizisten in das nächstgelegene Gefängnis. Zusätzlich leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wegen des Verdachts der Bedrohung ein.
Quelle: Presseportal








