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Schwerin: Verkehrsunfall mit 70.000 Euro Sachschaden

Die Polizei ermittelt nach einem Unfall in Schwerin, bei dem ein Mercedes erheblichen Schaden verursachte.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Die Polizei setzt ihre Untersuchungen nach einem Verkehrsunfall am Sonntagabend im Kreuzungsbereich der B321/Lomonossowstraße fort.

Gemäß den bisherigen Informationen fuhr ein Mercedes-Benz die Lomonossowstraße in Richtung B321. Kurz vor der Kreuzung verlor der Fahrer um 21:20 Uhr aus unbekannten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug. Daraufhin stieß das Auto gegen einen Ampelmast, was zu erheblichen Schäden an der Lichtsignalanlage führte und diese zeitweise außer Betrieb setzte. Anschließend überquerte der Mercedes die B321, durchbrach einen Zaun und kam schließlich an der Wand eines Gebäudes zum Stillstand.

Der entstandene Schaden wird derzeit auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Der Mercedes war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit, musste abgeschleppt und für kriminaltechnische Untersuchungen sichergestellt werden.

Basierend auf den aktuellen Ermittlungen verließen zuerst zwei Insassen im Alter von 31 und 35 Jahren, beide rumänische Staatsangehörige, den Unfallort. Im Zuge weiterer Untersuchungen konnten beide Männer gefunden werden. Es wird unter anderem untersucht, wer von beiden zum Zeitpunkt des Unfalls den Mercedes gefahren hat.

Beide Personen standen zum Zeitpunkt des Unfalls nach bisherigen Erkenntnissen unter Alkoholeinfluss. Darüber hinaus besaß nach aktuellen Informationen keiner der beiden die erforderliche Fahrerlaubnis. Der 35-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Untersuchungen übernommen. Diese sind noch im Gange.

Neben dem bereits erwähnten Verkehrsunfall registrierte die Polizei am vergangenen Wochenende insgesamt acht weitere Fahrer, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnahmen. In vier Fällen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. In den anderen vier Fällen leiteten die Einsatzkräfte Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigten einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 getötete Personen, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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