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Schwerin: Verkehrsunfall nach Wildunfall

Drei Personen verletzt bei Kollision zwischen Transporter und liegengebliebenem Pkw auf der BAB 14. Hoher Sachschaden entstanden.

Foto: Depositphotos

Plate/ Stolpe (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es auf der BAB 14 einen Verkehrsunfall nach einem vorangegangenen Wildunfall. Drei Personen wurden verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden.

Um 00:45 Uhr ereignete sich ein Unfall zwischen den Anschlussstellen Kreuz Schwerin und Schwerin Ost, bei dem eine 63-jährige Fahrerin eines Volvo mit einem querenden Reh kollidierte. Sowohl die Fahrerin als auch ihre 31-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Das Reh verstarb am Unfallort.

Ein 33-jähriger Fahrer eines nachfolgenden Transporters erkannte kurz darauf das auf der rechten Fahrspur stehende Fahrzeug zu spät und prallte dagegen. Der Rumäne wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden Insassen des Volvos nicht mehr im Fahrzeug. Nur die Warnblinkanlage des Volvo war eingeschaltet. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die genaue Unfallursache wird weiterhin ermittelt.

Die Polizei betont die Wichtigkeit einer sorgfältigen und sofortigen Absicherung einer Unfallstelle.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden (8,77%), 1.228 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,21%) und 334 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,6%). Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 (88,42%). In der Ortslage innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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