Kriminalpolizei ermittelt nach vermeintlichen Schüssen in Parkanlage, Betäubungsmittel ebenfalls gefunden.
Schwerin: Waffen in Wohnung sichergestellt

Schwerin (ost)
Heute Morgen meldete ein Zeuge vermeintliche Schüsse in einem Park in Schwerin, woraufhin die Kriminalpolizei mit den Ermittlungen begann.
Um 02:30 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei in Schwerin darüber, dass er Schüsse in einem Park in der Wittenberger Straße gehört und zwei Personen beobachtet habe, die dann in ein Mehrfamilienhaus gegangen seien.
Die Polizei traf die beiden Personen in der Wohnung an. Bei der Durchsuchung wurden verschiedene Waffen, Munition und andere Gegenstände gefunden und beschlagnahmt. Es handelte sich um Schreckschuss- und Sportwaffen sowie vermeintliche Sammlerstücke. Der Munitionsbergungsdienst wurde zur Unterstützung hinzugezogen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in diesem Fall dauern an. Aufgrund des Fundes von betäubungsmittelähnlichen Substanzen bei der Durchsuchung wird auch gegen den 41-jährigen Wohnungsinhaber wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Nach Abschluss der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 41-Jährige am Morgen aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 7758 im Jahr 2022 auf 7575 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 6598 im Jahr 2022 auf 6573 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








