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Schwerin: Warnung vor psychischem Druck auf Minderjährige in Onlineplattformen

Die Kriminalpolizei ermittelt in Fällen, wo Jugendliche zu selbstverletzenden Handlungen aufgefordert wurden. Opfer werden durch Beleidigungen, Drohungen und Nötigungen manipuliert.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Die Polizei führt derzeit Ermittlungen in Fällen durch, in denen Jugendliche über Onlineplattformen massiv unter psychischem Druck gesetzt und gezielt zu selbstverletzenden Handlungen aufgefordert wurden.

Nach bisherigen Informationen manipulieren Verdächtige ihre Opfer gezielt. Durch Beleidigungen, Drohungen, Nötigungen und psychischen Zwang werden die Jugendlichen dazu gezwungen, den Forderungen der Täter nachzukommen. Der Erstkontakt erfolgt teilweise über Onlinespiele. Danach verlagert sich die Kommunikation oft auf andere Onlineplattformen oder Messenger-Dienste, wo der psychische Druck aufgebaut oder verstärkt wird.

Neben den selbst zugefügten körperlichen Verletzungen leiden die Betroffenen oft unter erheblichen psychischen Belastungen.

Die Polizei nimmt diese Angelegenheiten sehr ernst. Das gezielte Drängen zu Selbstverletzungen ist eine Straftat und wird konsequent verfolgt.

Aufgrund der laufenden Untersuchungen sowie zum Schutz der Betroffenen wird auf die Veröffentlichung detaillierter fallbezogener Informationen verzichtet.

Die Polizei appelliert nachdrücklich an Eltern, Erziehungsberechtigte sowie andere Bezugspersonen, aufmerksam zu sein und regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen über deren Online-Aktivitäten, Kontakte und Erlebnisse zu sprechen. Warnsignale – insbesondere Verletzungen oder auffällige Verhaltensänderungen – sollten unbedingt ernst genommen werden.

Betroffene sowie ihre Bezugspersonen werden gebeten, sich unverzüglich an die Polizei zu wenden. Eine frühzeitige Anzeige kann helfen, weitere Taten zu verhindern und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Quelle: Presseportal

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