In der Schweriner Altstadt wurde ein Zeuge bei einem Streit verletzt. Ein 18-jähriger Tatverdächtiger bedrohte den neuen Lebensgefährten seiner ehemaligen Partnerin mit einem Messer.
Schwerin: Zeuge wird bei Streit verletzt

Schwerin (ost)
In der vergangenen Nacht gab es in der Altstadt von Schwerin einen Vorfall, bei dem ein Zeuge verletzt wurde. Gegen 23:00 Uhr kam es in der Martinstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Personen, zwei Männern und einer Frau. Der Grund waren offenbar Probleme in der Beziehung.
Ein 18-jähriger Verdächtiger soll während des Streits dem neuen Partner seiner früheren Freundin mit einem Messer gedroht haben. Ein 29-jähriger Zeuge, der dem bedrohten 20-Jährigen zu Hilfe kam, wurde bei einer körperlichen Auseinandersetzung verletzt. Der Verdächtige soll dem Zeugen einen Schlag gegen den Kopf versetzt haben. Weitere Angriffe auf den Zeugen konnte der zuvor bedrohte 20-Jährige abwehren. Die Verletzungen des Zeugen mussten vor Ort nicht ärztlich versorgt werden.
In der Nähe stellten die alarmierten Polizeikräfte ein Messer sicher, dessen Zusammenhang mit dem Vorfall derzeit untersucht wird. Die Polizei hat Ermittlungen gegen den 18-jährigen rumänischen Verdächtigen wegen Bedrohung, Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz aufgenommen. Die beiden anderen Beteiligten, der 20- und der 29-Jährige, sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 26, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








