Zwei couragierte Zeugen hindern alkoholisierten Fahrer an Weiterfahrt nach Verkehrsunfall in Schwerin.
Schwerin: Zeugen stoppen Unfallverursacher

Schwerin (ost)
Aufgrund des energischen Eingreifens zweier Zeugen konnte ein betrunkener Autofahrer nach einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag daran gehindert werden, weiterzufahren.
Der Vorfall ereignete sich am 27.02.2026 gegen 14:40 Uhr auf einem Parkplatz in der Greifswalder Straße. Nach aktuellen Informationen fuhr ein 53-jähriger deutscher Fahrer eines VW California rückwärts und stieß dabei mit einem ordnungsgemäß geparkten Fahrzeug zusammen. Danach plante der Mann, seine Fahrt fortzusetzen, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Zwei Zeugen, 18 und 45 Jahre alt, erkannten die Situation und stellten sich entschlossen vor das Fahrzeug. Durch ihr mutiges Eingreifen und ihre Beeinflussung des Fahrers gelang es ihnen, ihn daran zu hindern, weiterzufahren, bis die Polizei eintraf.
Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten Alkoholgeruch beim 53-jährigen Ukrainer. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,64 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt untersagt.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Gegen den 53-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.
Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei den beiden Zeugen für ihr umsichtiges und verantwortungsbewusstes Handeln.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Verkehrstote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








