Die Polizei in Schwerin stoppte zehn Fahrer wegen Verdachts auf Alkohol- oder Drogenbeeinflussung. Auch ein Radfahrer sorgte für Gefährdung im Straßenverkehr.
Schweriner Polizei kontrolliert berauschte Verkehrsteilnehmer

Schwerin (ost)
Am vergangenen Wochenende lag der Schwerpunkt der Polizei in Schwerin erneut auf der Verkehrssicherheit im Stadtgebiet.
Bei umfangreichen Verkehrskontrollen wurde insgesamt zehn Autofahrern die Weiterfahrt verweigert. Gegen die Fahrer wurden entsprechende Maßnahmen ergriffen, darunter sowohl Ordnungswidrigkeitenverfahren als auch Strafverfahren wegen des Verdachts auf Alkohol- oder Drogenbeeinflussung.
Die überprüften Fahrzeugführer waren alle Männer im Alter von 18 bis 45 Jahren. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen besteht der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Alkohol, THC, Amphetamin oder Kokain ihre Autos oder E-Scooter geführt haben.
Zusätzlich wurde am Samstag um 14:55 Uhr in der Schweriner Straße im Stadtteil Wüstmark ein 48-jähriger Radfahrer nach einem Hinweis eines Zeugen kontrolliert. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Nach bisherigen Informationen soll der Mann durch seine auffällige Fahrweise mehrere Autofahrer zu Bremsen und Ausweichmanövern gezwungen haben. Dadurch sollen Unfälle verhindert worden sein.
Während der polizeilichen Maßnahmen leistete der 48-Jährige Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Daraufhin wurde er in Gewahrsam genommen. Es wurden entsprechende Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang weitere betroffene Autofahrer, die durch das Verhalten des Radfahrers gefährdet wurden, sich bei der Polizei in Schwerin zu melden. Hinweise werden per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de oder telefonisch unter 0385 / 5180 2224 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 5585 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 988. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








