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Schweriner Polizei zieht sieben Fahrer aus dem Verkehr

Seit dem 26.12.2025 wurden sieben Verkehrsteilnehmer wegen Alkohol- und Drogenbeeinflussung gestoppt. Strafverfahren wurden eingeleitet, die Weiterfahrt untersagt.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Seit dem 26.12.2025 hat die Polizei in Schwerin insgesamt sieben Verkehrsteilnehmer gestoppt, die betrunken, unter Drogeneinfluss oder unter dem Einfluss von THC am Straßenverkehr teilgenommen haben. Neben Autofahrern waren auch ein Radfahrer und ein E-Scooter-Fahrer betroffen.

In vier Fällen wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Am 26.12.2025 wurden den Beamten in der Wittenburger Straße gleich zwei betrunkenen Verkehrsteilnehmer auffällig. Um 00:20 Uhr kontrollierten sie einen 35-jährigen Radfahrer, der einen Atemalkoholwert von 2,24 Promille hatte. Am selben Tag um 19:15 Uhr wurde ein 56-jähriger Mazda-Fahrer überprüft, bei dem die Polizei einen Atemalkoholwert von 1,79 Promille feststellte. Am nächsten Sonntag kontrollierten Einsatzkräfte um 06:30 Uhr einen 42-jährigen Chrysler-Fahrer in der Rogahner Straße. Der Atemalkoholtest ergab 1,87 Promille. Ein Vortest zeigte zudem Hinweise auf Kokain- und Amphetamin-Einfluss. Kurz darauf, um 10:30 Uhr, stoppten die Beamten in der Grevesmühlener Straße eine 31-jährige Audi-Fahrerin, bei der ebenfalls ein Atemalkoholwert von 1,75 Promille festgestellt wurde. In allen genannten Fällen ordneten die Polizisten eine Blutprobe an.

In drei weiteren Fällen stellten die Einsatzkräfte Verstöße im Bereich der Ordnungswidrigkeiten fest. Die Verkehrsteilnehmer standen unter dem Einfluss von THC, Amphetaminen, Methamphetaminen und Alkohol.

Allen sieben Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.

Die Polizei betont erneut, dass Alkohol und andere berauschende Mittel die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und ein hohes Risiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellen. Solche Verkehrskontrollen werden von der Polizei weiterhin konsequent durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle gemeldet, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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