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Schwerpunkteinsatz am Bahnhof Güstrow

Die Polizei Güstrow und die Bundespolizeiinspektion Rostock führten einen Einsatz zur Bekämpfung von Gewaltdelikten durch. Dabei wurden Drogen, Waffen und gesuchte Personen entdeckt.

Foto: Depositphotos

Landkreis Rostock/Güstrow (ost)

Zum zweiten Mal in kurzer Zeit führten die Bundespolizeiinspektion Rostock, das Polizeihauptrevier Güstrow und das Ordnungsamt Güstrow am 15. Mai 2025 am Bahnhof Güstrow einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität durch.

Die Einsatzkräfte haben einen 23-jährigen Deutschen vorläufig festgenommen. Er hatte eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel bei sich. Die Polizisten haben die gefundenen Drogen beschlagnahmt und die zuständige Staatsanwaltschaft hat außerdem eine Wohnungsdurchsuchung bei der Person angeordnet.

Zusätzlich haben die Einsatzkräfte bei einem 22-jährigen Deutschen ein Springmesser und ein verschreibungspflichtiges Medikament entdeckt.

Ein 28-jähriger Ukrainer hat einen Zug trotz eines bestehenden Beförderungsausschlusses der DB AG genutzt.

In allen Fällen ermitteln die Behörden aufgrund von Verstößen gegen das Betäubungsmittel-, Waffen- und Arzneimittelgesetz sowie das Strafgesetzbuch.

Außerdem haben die Beamten mehrere gesuchte Personen ermittelt, die zur Fahndung ausgeschrieben waren.

Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte der oben genannten Sicherheitspartner am Einsatz beteiligt.

Nach der erneut positiven Bilanz der zweiten gemeinsamen Aktion sollen auch zukünftig ähnliche gezielte Präsenzmaßnahmen an Bahnhöfen der Region fortgesetzt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, wobei 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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