Am gestrigen Sonntag gab es einen Seenotfall auf dem Schweriner Innensee, bei dem eine Segeljolle kenterte und zwei Segler gerettet wurden.
Segelboot kenterte auf dem Schweriner Innensee

Schwerin (ost)
Am vergangenen Sonntag ereignete sich auf dem Schweriner Innensee in der Nähe der Untiefe „Großer Stein“ ein Seenotfall, bei dem eine Segeljolle kenterte und zwei Segler über Bord gingen.
Am Abend des 14.07.2024 segelte eine Segeljolle, besetzt mit zwei Personen (24 und 34 Jahre), auf dem Schweriner Innensee, als ein heftiger Regenschauer mit starken Windböen (Stärke 5-6) über den See zog. Offensichtlich schaffte es der Bootsführer nicht rechtzeitig, die Segel einzuziehen. Das Boot kenterte und die beiden Insassen fielen über Bord. Der 24-jährige Kapitän und seine 34-jährige Begleiterin versuchten vergeblich, die Jolle wieder aufzurichten. Gleichzeitig konnte der 24-jährige Bootsführer den Notruf 112 wählen. Daraufhin informierte die Wasserwacht, die Berufsfeuerwehr und die Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Schwerin. Schlauchboote der Wasserwacht und der Berufsfeuerwehr (BF) Schwerin sowie ein Schlauchboot der WSPI Schwerin eilten zum Einsatzort auf dem Schweriner Innensee. Gemeinsam mit der Wasserwacht gelang es den Seglern, die Jolle wieder aufzurichten. Die beiden aus Niedersachsen stammenden Bootsinsassen wurden von der Wasserwacht und dem Boot der Wasserschutzpolizei an Land gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.
Die Jolle und andere im Wasser treibende Gegenstände wurden geborgen. Das unbeschädigte Boot wurde in einen nahegelegenen Yachthafen gebracht. Beide Bootsinsassen blieben unverletzt. Es gab keine Anzeichen für Alkohol- oder Drogenkonsum, der die Fahrtauglichkeit beeinträchtigt hätte. Die WSPI Schwerin nahm eine Anzeige wegen Sportbootunfall auf.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtanzahl aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 87,97%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








