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Segelboot vor Stralsund festgekommen

Ein Segelboot lief in der Ostsee auf Grund. Seenotretter schleppten das Boot in den Hafen, der Bootsführer blieb sicher im Hafen.

Foto: unsplash

Stralsund (ost)

Am 23.12.2024 wurde der Wasserschutzpolizeiinspektion Stralsund um 15:00 Uhr gemeldet, dass ein Segelboot in der Vierendehlrinne (Ostsee-Fahrwasser nördlich von Stralsund) auf Grund gelaufen ist. Die Freiwilligenstation Stralsund alarmierte die Seenotretter, die mit dem Seenotrettungsboot „Hertha Jeep“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sofort zum havarierten Boot fuhren. Ein Boot der Bundespolizei (BP 61) war vor Ort, um die Situation zu sichern.

Es stellte sich heraus, dass ein Segel des Bootes beschädigt und das Navigationsgerät ausgefallen war. Der Bootsführer war alleine an Bord und nicht in Gefahr, konnte sich jedoch nicht aus eigener Kraft befreien. Das Seenotrettungsboot der DGzRS schleppte das havarierte Acht-Meter-Boot des deutschen Skippers in den Hafen von Stralsund. Polizeibeamte der WSPI Stralsund untersuchten den Vorfall, während der Bootsführer ihnen mitteilte, dass er beabsichtigte, trotz starkem Wind und schlechter Sichtverhältnisse am selben Abend mit dem beschädigten Boot weiterzufahren.

Die Polizeibeamten rieten dem verständigen 72-jährigen Skipper, auf besseres Wetter zu warten. Er folgte ihrem Rat und blieb im sicheren Hafen von Stralsund. Die WSPI Stralsund dokumentierte den Sportbootunfall, bei dem keine umweltgefährdenden Stoffe ausgetreten sind.

Quelle: Presseportal

nf24