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Stade: Polnischer Fantasieausweis sichergestellt

Haftbefehl führt zu Einlieferung in Justizvollzugsanstalt. Person konnte Geldstrafe nicht bezahlen.

Foto: Depositphotos

Pasewalk / Pomellen (ost)

Ein 45-jähriger wurde am Freitag als Beifahrer eines Transporters mit polnischer Zulassung auf der BAB 11 am ehemaligen GÜG Pomellen kontrolliert. Während der Kontrolle präsentierte er einen polnischen Reichsbürgerausweis, der auf seinen Namen ausgestellt war, jedoch ein Fantasiedokument war.

Bei einer fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Stade eine Festnahme/ Strafvollstreckung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angeordnet hatte. Der Pole wurde zu einer Geldstrafe von 500,00 Euro sowie Kosten in Höhe von 119,50 Euro verurteilt, alternativ dazu 25 Tage Ersatzfreiheitsstrafe.

Während der Durchsuchung wurde eine gültige polnische ID-Karte gefunden, die auf den Namen der Person ausgestellt war. Eine fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass das Dokument von Polen als gestohlen/ unterschlagen oder anderweitig verloren gemeldet wurde.

Da die geforderte Geldstrafe nicht bezahlt werden konnte, wurde die Person in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz gebracht.

Quelle: Presseportal

nf24