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Stettin: Auffahrunfall auf BAB20 führt zu Vollsperrung

Ein 24-jähriger Pole verursachte einen schweren Unfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Die Autobahn bleibt für mehrere Stunden gesperrt.

Foto: Depositphotos

Güstrow/ Dummerstorf (ost)

In den frühen Morgenstunden ereignete sich gegen 01:50 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A20, in Richtung Stettin, in der Nähe des Parkplatzes Warnowtal.

Nach ersten Informationen kollidierte ein 24-jähriger Pole mit seinem Mercedes aufgrund überhöhter Geschwindigkeit mit dem Heck eines Mercedes Sprinter. Der 24-Jährige geriet daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab, überquerte die Leitplanke zum Parkplatz Warnowtal und kam dort zum Stillstand. Der 23-jährige türkischstämmige Fahrer des Sprinters geriet durch den Aufprall nach links von der Fahrbahn ab und kam an der Mittelleitplanke zum Stehen. Er und sein 23-jähriger türkischer Beifahrer wurden mit leichten Verletzungen ins Südstadtkrankenhaus gebracht. Der 24-jährige Unfallverursacher wurde zunächst schwer verletzt in die Uniklinik Rostock gebracht. Während der Unfallaufnahme durch Beamte der Autobahnpolizei Dummerstorf reagierte ein Drogentest positiv auf THC bei dem 24-jährigen Polen. Es wird auch untersucht, ob Sekundenschlaf möglicherweise die Unfallursache war.

Aufgrund der Bergung der Fahrzeuge, der Reinigung der Fahrbahn aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe und der Reparatur beschädigter Straßenanlagen ist die A20 in Richtung Stettin derzeit ab der Anschlussstelle Rostock Südstadt gesperrt und der Verkehr wird umgeleitet. Die Sperrung wird voraussichtlich noch mehrere Stunden dauern.

Der Sachschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Gegen den 24-jährigen Polen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle registriert, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer, 1101 Frauen und 647 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.728 8.223
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.304 7.758
Anzahl der Verdächtigen 6.776 6.598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.675 5.556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.101 1.042
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 647 713

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Unfälle aus, insgesamt 1.233. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% entspricht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 87,97%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 47.066. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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