Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Stettin: Verhinderung der Verbringung eines Campingwohnwagens nach Diebstahl

Bundespolizei stoppt gestohlenen Campingwohnwagen auf Autobahn, Verdächtiger festgenommen und Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Pomellen (ost)

Heute Morgen haben Bundespolizisten an der Autobahnauffahrt Penkun auf der Bundesautobahn 11 in Fahrtrichtung Stettin ein Fahrzeuggespann kontrolliert. Es handelte sich um einen Kleintransporter vom Typ VW T 5, der in Polen zugelassen war, sowie um einen Campingwohnwagen der Marke „Fendt“, der in Deutschland zugelassen war. Der Fahrer war ein 31-jähriger polnischer Staatsbürger. Bei der Kontrolle legte der Mann einen polnischen Personalausweis und einen polnischen Führerschein vor. Die Papiere für das Auto und den Caravan konnten nicht vorgelegt werden. Bei einer Identitätsprüfung stellten die Beamten fest, dass die Person auf den Ausweisdokumenten nicht mit dem Fahrer übereinstimmte. Daher bestand der Verdacht auf Missbrauch von Ausweispapieren. Als die Beamten den Caravan überprüften, stellten sie fest, dass die Eingangstür zum Inneren des Campinganhängers nicht verschlossen war. An der Türschloss befanden sich Spuren von mechanischen Manipulationen, die auf eine unsachgemäße Öffnung hindeuteten. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Campinganhänger in den frühen Morgenstunden in Fehrbellin, Brandenburg, gestohlen wurde. Der Diebstahl wurde durch eine telefonische Nachfrage beim Besitzer bestätigt. Als Beweis konnte um 03:44 Uhr anhand einer Videoüberwachung die Entwendung des Anhängers vom Grundstück des Besitzers festgehalten werden. Der Besitzer begab sich sofort zur örtlichen Polizeidienststelle, um eine Strafanzeige zu erstatten.

Der beschuldigte polnische Staatsbürger wurde vorläufig festgenommen und zum Bundespolizeirevier in Pomellen gebracht. Das Fahrzeuggespann wurde auf dem Parkplatz Pomellen abgestellt. Der Gesamtwert der sichergestellten Gegenstände beträgt ca. 32.000 EUR. Bei der Durchsuchung des Autos wurde ein weiterer polnischer Personalausweis gefunden, der dem Fahrer zugeordnet werden konnte. Bei einer fahndungsmäßigen Überprüfung wurde festgestellt, dass gegen den Mann derzeit ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl bei der Staatsanwaltschaft Landau läuft. Außerdem besitzt der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Der Pole muss sich nun wegen besonders schweren Diebstahls, Missbrauchs von Ausweispapieren und Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten. Der Fall wurde zuständigkeitshalber nach vorherigem Angebot an die Landespolizei in Brandenburg übergeben. Dort soll zeitnah die Untersuchungshaft beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtzahl aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,97%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 47.066. Bezüglich des Unfallorts ereigneten sich 31.178 Unfälle innerorts (58,28%), 19.742 außerorts (36,9%) und 2.580 auf Autobahnen (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24