Zwei Verkehrsunfälle mit hohem Sach- und Personenschaden auf der BAB20 bei Lindholz. Ein Fahrzeugführer verursachte einen Unfall mit 15.000 Euro Schaden, ein weiterer Unfall verletzte einen Fahrer schwer.
Stettin: Verkehrsunfälle auf BAB20

Grimmen (ost)
Am Abend des 04.12.2025 ereigneten sich auf der Autobahn A20 im Bereich des Park- und Rastplatzes Lindholz zwei Verkehrsunfälle mit erheblichem Sach- und Personenschaden. Um 18:25 Uhr fuhr zunächst ein 19-jähriger Fahrer eines VW-PKW auf der A20 in Richtung Stettin. Er versuchte, einen vor ihm fahrenden LKW zu überholen. Beim Zurückkehren auf die rechte Spur geriet der Fahrer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke, die über eine Länge von ca. 60m komplett zerstört wurde. Der Fahrer blieb unverletzt, aber der nicht mehr fahrbereite VW musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. Während der Unfallaufnahme durch Beamte des AVPR Grimmen musste die A20 für etwa eine Stunde voll gesperrt werden, was zu Staus führte.
In einem dieser Staus befand sich auch der 41-jährige Fahrer eines Hyundai-PKW. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts gelang es ihm gegen 19:40 Uhr nicht, sein Fahrzeug zu starten. Der Fahrer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen konnte seine Fahrt nicht fortsetzen, und der unbeleuchtete Hyundai blieb auf der rechten Spur stehen. Ein 26-jähriger VW-Fahrer konnte das stehende Fahrzeug nicht rechtzeitig erkennen und kollidierte damit. Der VW-Fahrer aus dem Kreis Vorpommern-Greifswald wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Hyundai blieb unverletzt, da er sich zum Unfallzeitpunkt außerhalb des Fahrzeugs befand. Beide Fahrzeuge wurden von einem örtlichen Abschleppunternehmen geborgen. Während der Unfallaufnahme und Bergung beider Fahrzeuge musste die Richtungsfahrbahn Stettin erneut voll gesperrt werden und konnte erst um 22:00 Uhr wieder freigegeben werden. Zusätzlich zu zwei Streifenwagen des AVPR Dummerstorf waren auch zwei Rettungswagen, ein Notarzt, die Autobahnmeisterei Kavelstorf und Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr an dem Einsatz beteiligt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro. Alle Unfallbeteiligten sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. 1.228 Unfälle waren schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle sind. Die meisten Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle. In der Ortslage gab es 3.500 Unfälle innerorts (6,29%), 2.320 Unfälle außerorts (4,17%) und 437 Unfälle auf Autobahnen (0,79%). Bei den Unfällen gab es insgesamt 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








