Ein betrunkener Fahrer verursacht Kollision auf Autobahn, hoher Schaden, aber keine Verletzten.
Stettin: Verkehrsunfall auf BAB 11

PHR Pasewalk (ost)
Am 23.06.2024 gegen 3:00 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A11, kurz vor der Grenze zu Pomellen in Fahrtrichtung Stettin/Szczecin, ein Verkehrsunfall. Nach den ersten Informationen der Polizei fuhr ein 38-jähriger Fahrer eines Renault PKW die A11 in Richtung Polen, als er plötzlich ohne ersichtlichen Grund stark abbremste. Der Transporter hinter ihm, mit zwei Insassen besetzt, versuchte auszuweichen, was jedoch scheiterte, da der Renault in starken Schlangenlinien fuhr. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge, bei der der Renault zuerst mit der linken und dann mit der rechten Leitplanke kollidierte.
Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Pasewalk Alkoholgeruch in der Atemluft des Renault-Fahrers fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,33 Promille. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet und eine doppelte Blutprobenentnahme angeordnet.
Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 18.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppdienst geborgen werden. Trotz der Schwere des Unfalls wurde niemand verletzt. Alle Beteiligten sind polnische Staatsbürger. Die Richtungsfahrbahn Stettin musste für etwa 1 Stunde voll gesperrt werden, um die Unfallaufnahme, die Räumung der Unfallstelle und die Bergungsarbeiten durchzuführen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Penkun, Nadrensee, Storkow und Krackow waren im Einsatz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. 288 Unfälle, also 0,54%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 87,97% oder 47.066 Unfällen. Innerorts ereigneten sich 58,28% der Unfälle, also 31.178 Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 36,9% bzw. 19.742 Unfälle und auf Autobahnen 4,82% bzw. 2.580 Unfälle. 83 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 1.266 wurden schwer verletzt und 4.983 leicht verletzt.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








