Ein Fahrradfahrer schlug einen Teilnehmer, ein Passant beleidigte die Versammlungsteilnehmer und setzte sich gegen die Polizei zur Wehr.
Störungen bei Versammlung in Schwerin

Schwerin (ost)
Am 24.04.2026 fand eine genehmigte Versammlung in unmittelbarer Nähe der Schlossbrücke in Schwerin statt, an der insgesamt sechs Personen teilnahmen. Die Versammlung trug den Titel „Stoppt die Masseneinwanderung und die Islamisierung Deutschlands“.
Ein Teilnehmer der Versammlung wurde von einem vorbeifahrenden Radfahrer unerwartet auf ein Plakat geschlagen, das er auf dem Rücken trug. Dadurch verspürte der Betroffene leichte Schmerzen. Der Radfahrer konnte daraufhin unerkannt in Richtung Innenstadt entkommen.
Als die Anzeige aufgenommen wurde, wurden die Versammlungsteilnehmer von einem Passanten beleidigt. Dieser rief lautstark verschiedene Beschimpfungen in Richtung der Versammlung. Als die Polizeibeamten seine Personalien feststellen wollten, weigerte er sich zunächst, ein Ausweisdokument auszuhändigen. Schließlich setzte er sich gegen die Identitätsfeststellung zur Wehr, als er durchsucht werden sollte. Die Durchsuchung wurde daher gewaltsam durchgeführt und führte zum Auffinden des Ausweises.
Nach den polizeilichen Maßnahmen erhielt der Störer einen Platzverweis und wurde vor Ort entlassen. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.
Zusätzlich wurden im Zusammenhang mit der Versammlung drei weitere Anzeigen wegen Beleidigung sowie eine Anzeige wegen der zuvor genannten Körperverletzung aufgenommen. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Alle identifizierten Beteiligten besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.
Quelle: Presseportal








