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Stralsund: Aggressive Person im Zug festgenommen

Die Bundespolizei nahm einen 30-jährigen Mann aus Sierra Leone fest, der Kinder und eine Frau im Zug geschlagen haben soll.

Foto: Depositphotos

Pasewalk (ost)

Am Freitagnachmittag hat die Notfallleitstelle der DB AG in Berlin die Bundespolizei darüber informiert, dass eine aggressive männliche Person mit Migrationshintergrund Kinder und eine Frau im RE 93909 (Berlin- Stralsund) angegriffen haben soll. Der beschuldigte Mann wurde im Zug am Bahnhof Pasewalk, in Wagen 2, sitzend gefunden. Es handelte sich um einen 30-jährigen Mann aus Sierra Leone. Die Opfer berichteten, dass die Person im Wagen 3 auf zwei minderjährige Schüler gesprungen sei und sie unerwartet mit der flachen linken Hand ins Gesicht geschlagen habe. Eine Lehrerin versuchte einzugreifen und wurde ebenfalls mit der flachen linken Hand ins Gesicht geschlagen. Danach ging die Person in einen anderen Wagen. Dort versuchte er, die Kundenbetreuerin der DB AG anzuspucken und zu schubsen. Die Opfer lehnten medizinische Behandlung ab. Der Regionalexpress stand während der gesamten Maßnahme/ Zeugenbefragung im Bahnhof Pasewalk. Es kam zu einer Verspätung von 18 Minuten. Eine fahndungsmäßige Überprüfung des Beschuldigten ergab drei Fahndungen zur Aufenthaltsermittlung: 1. AG Greifswald wegen Diebstahl 2. STA Hamburg wegen Diebstahl 3. LKR ALA V-G wegen Asylgesetz Außerdem ist bekannt, dass die Person Betäubungsmittel konsumiert. Bei der Durchsuchung wurde Betäubungsmittelbesteck gefunden. Ein Drogentest ergab positiv auf Opium, Amphetamine, Methamphetamine und THC. Der Beschuldigte wurde zur Blutentnahme in die Asklepios Klinik in Pasewalk gebracht. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen/ Anzeigenaufnahme wurde der Mann am späten Nachmittag von der Dienststelle entlassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle registriert, wovon 8304 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6776, wobei 5675 männliche und 1101 weibliche Verdächtige waren. 647 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 8223, wobei 7758 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, darunter 5556 Männer und 1042 Frauen. 713 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.728 8.223
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.304 7.758
Anzahl der Verdächtigen 6.776 6.598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.675 5.556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.101 1.042
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 647 713

Quelle: Bundeskriminalamt

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