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Stralsund: Aggressiver Mann an Bundespolizei übergeben

Ein alkoholisierter Mann wurde von Sicherheitskräften festgehalten, nachdem er aufgrund fehlenden Fahrscheins ausgeschlossen wurde. Die Bundespolizei übernahm ihn nach einem aggressiven Vorfall.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Gestern Abend (26.04.20) haben Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn einen betrunkenen, aggressiven Mann festgenommen, nachdem er am Bahnhof Stralsund von einem Kundenbetreuer von der Zugfahrt ausgeschlossen wurde, weil er keinen Fahrschein hatte.

Bis die Bundespolizei eintraf, wurde der Mann auf einer Bank am Bahnsteig unter Aufsicht festgehalten. Er zeigte zunehmend aggressives Verhalten und hob eine Glasflasche, um zuzuschlagen. Die Sicherheitskräfte verhinderten dies, überwältigten den Mann und fesselten ihn. Dabei wurden sie leicht verletzt.

Nachdem der Mann der Bundespolizei übergeben wurde, sprach ein Kundenbetreuer der Deutschen Bahn Regio die Beamten an und informierte sie, dass er zuvor von dem betrunkenen Mann bedroht worden war.

Bei der polizeilichen Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei dem 48-jährigen Mann um einen polnischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz handelte, der bereits mehrfach wegen ähnlicher Vorfälle und Diebstahls aufgefallen war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,77 Promille.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nachdem der Mann sich beruhigt hatte, wurde er freigelassen. Er muss sich nun wegen des versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Bedrohung verantworten.

Quelle: Presseportal

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