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Stralsund: Bootsunfall im Rügischen Bodden

Ein Sportboot kenterte durch Wellenschlag, beide Insassen wurden gerettet und der Bootsführer war alkoholisiert.

Foto: Depositphotos

Sassnitz (ost)

Am 09.05.2026, gegen 14:55 Uhr, ereignete sich im Bereich des Rügischer Boddens ein Unfall mit einem offenen Sportboot (4 PS Mercury), das von zwei Personen besetzt war und aufgrund von Wellenschlag kenterte. Sowohl der Fahrer des Bootes (Sohn) als auch der Besitzer des Bootes (Vater) fielen ins Wasser. Der Sohn schaffte es, seine Mutter telefonisch zu erreichen, die dann den Notruf bei der Polizei absetzte. Beide Männer konnten gerettet werden, waren jedoch unterkühlt und wurden mit einem RTW bzw. Hubschrauber in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Der Bootsführer musste eine Blutprobe abgeben, da er nach der Rettung mit 0,4 Promille (Atemalkohol) alkoholisiert war und der Verdacht auf den Konsum von Betäubungsmitteln nicht ausgeschlossen werden konnte. Neben den Feuerwehrkräften und den Kräften der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (Seenotrettungskreuzer Berthold Beitz, Seenotrettungsboote Heinz Orth und Gerhard Elsner) waren auch das Zollboot Rügen, das Bundespolizeiboot Altmark, das KSB Damerow, der Hubschrauber Pirol und Northern Rescue 02 am Rettungseinsatz beteiligt. Die WSPI Stralsund nahm einen Sportbootunfall und eine Anzeige gegen den Bootsführer wegen des Verdachts des Führens eines Bootes unter Alkohol- oder Drogeneinflusses auf. Die Ermittlungen dauern an.

Im Auftrag

Rico Sander

Streifendienstleiter, WSPI Sassnitz, LWSPA Mecklenburg-Vorpommern

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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