Ein unbekannter Täter brach gestern in ein Ferienhaus ein und stahl Bargeld. Die Polizei warnt vor weiteren Einbrüchen und gibt Sicherheitstipps.
Stralsund: Einbruch in Ahrenshagen-Daskow

Ahrenshagen-Daskow (ost)
Am Abend von gestern (14.11.2024) ereignete sich anscheinend zwischen 20:45 Uhr und 22:30 Uhr ein Einbruch in ein bewohntes Ferienhaus.
Nach ersten Informationen haben sich die unbekannten Täter gewaltsam Zugang zu dem Haus verschafft und es nach Wertgegenständen durchsucht, während die 25-jährige deutsche Bewohnerin abwesend war. Zu diesem Zeitpunkt geht die Polizei davon aus, dass Bargeld in Höhe eines niedrigen vierstelligen Eurobetrags gestohlen wurde.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls aufgenommen. Der Kriminaldauerdienst aus Stralsund hat vor Ort Spuren gesichert und gesucht.
Das ist der fünfte versuchte oder vollendete Einbruch in die Wohnräume der Opfer im Landkreis Vorpommern-Rügen allein im November. Aus diesem Grund möchte die Polizei erneut die Bevölkerung sensibilisieren, sich mit dem Thema Einbruchsschutz zu beschäftigen. Dies beginnt mit einfachen Maßnahmen zur Anwesenheitssimulation, wie zum Beispiel das Licht eingeschaltet zu lassen, und geht weiter mit Empfehlungen, Türen und Fenster immer vollständig zu schließen und zu sichern, sowie einer speziellen Sicherheitsberatung für das eigene Haus durch die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle.
Termine dafür können gerne telefonisch unter 03831/245-255 oder per E-Mail unter: kripoberatung.stralsund@polizei.mv-regierung.de vereinbart werden. Weitere nützliche Informationen zum effektiven Schutz von Eigentum, privat und gewerblich, finden Sie hier: www.k-einbruch.de oder https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/einbruchsdiebstahl/.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, wobei 218 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 890, wobei nur 213 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 231, darunter 193 Männer und 38 Frauen. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








