Mehrere Einbrüche im Landkreis Vorpommern-Rügen beschäftigen die Kriminalpolizei. Täter erbeuteten Geldkassetten und Wertgegenstände aus Hotels und Gaststätten.
Stralsund: Einbruchsserie in Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ost)
In der Nacht von Sonntag (09.08.2026) auf Montag (10.08.2026) ereigneten sich im Landkreis Vorpommern-Rügen mehrere Einbrüche. Die Polizei hat in allen Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.
In Sassnitz wurde am Montagmorgen bekannt gegeben, dass unbekannte Täter in ein Hotel in der Hauptstraße eingebrochen sind. Nach ersten Informationen haben sich die Täter gewaltsam Zugang zu einem Büro verschafft und eine Geldkassette mit Bargeld gestohlen. Der Kriminaldauerdienst wurde zur Aufnahme des Vorfalls und zur Sicherung von Spuren hinzugezogen.
Auch in Ahrenshoop gab es Einbrüche. Unbekannte Täter drangen gewaltsam in die Unterkunft der Rettungsschwimmer im Kirchnergang ein. Es wurde festgestellt, dass eine Geldkassette mit Bargeld und andere Wertgegenstände gestohlen wurden. Die Kriminalpolizei übernahm auch hier die ersten Untersuchungen und führte die Spurensicherung durch.
Ein weiterer Einbruch ereignete sich in Sundhagen. Auch hier drangen unbekannte Täter gewaltsam in eine Gaststätte in Stahlbrode ein. Es wurde berichtet, dass eine Geldkassette und Kleidung gestohlen wurden. Die genauen Umstände und die Höhe des Schadens werden derzeit untersucht.
In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Nähe der genannten Tatorte verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei über die Onlinewache www.polizei.mvnet.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 im Jahr 2022 auf 213 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 190 auf 193 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 30 auf 42. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








