Ein schwarzer PKW Mini fuhr mehrfach über die Mittellinie und verursachte gefährliche Situationen im Straßenverkehr. Die Polizei sucht Zeugen und Geschädigte, die Hinweise zum Vorfall geben können.
Stralsund: Geschädigte nach auffälliger Fahrweise gesucht

Stralsund (ost)
Am Donnerstag, dem 20.06.2024 gegen 16:44 Uhr wurde der Polizei in Stralsund ein ungewöhnliches Fahrverhalten im Straßenverkehr, in der Nähe der MV Werften (Straße an der Werft), gemeldet.
Ein dunkler PKW Mini One wurde Berichten zufolge mehrmals dabei beobachtet, über die Mittellinie zu fahren. Dadurch geriet das Fahrzeug unter anderem in den Gegenverkehr, der ausweichen musste. Die Polizeibeamten konnten die mutmaßliche Fahrerin, eine 64-jährige Deutsche, nicht mehr am Steuer antreffen, jedoch kurz darauf zu Hause. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,45 Promille. Es wurde eine doppelte Blutprobe angeordnet und der Führerschein wurde eingezogen.
Die Polizei bittet in diesem Fall um Zeugenhinweise, insbesondere von Betroffenen, die ausweichen mussten oder anderweitig gefährdet wurden. Bitte melden Sie sich bei der Polizei in Stralsund unter 03831 28900, der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder bei einer anderen Polizeidienststelle.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leicht rückläufigen Trend. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wovon 8304 gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer und 1101 Frauen. 647 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 8223, wobei 7758 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 6598, wovon 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt








