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Stralsund: Gewalt gegen Zeitungszusteller

Zwei stark alkoholisierte Jugendliche verprügeln einen Zeitungszusteller in Stralsund, einer wird zunehmend aggressiv und beleidigt Rettungskräfte und Polizei.

Foto: unsplash

Stralsund (ost)

Am Samstag, dem 9. November 2024, wurde die Polizei gegen 6 Uhr über einen Vorfall informiert, bei dem ein 42-jähriger Deutscher angeblich von zwei unbekannten jugendlichen Tätern in der Dr.-Wilhelm-Klütz-Straße zusammengeschlagen wurde. Anschließend flüchteten sie in Richtung Altstadt.

Der 42-Jährige berichtete, dass er Zeitungen verteilte und von den beiden Jugendlichen angesprochen wurde, die um eine Zigarette baten. Da er Nichtraucher ist, konnte er nicht helfen. Einer der Jugendlichen schlug dann scheinbar mit der Faust ins Gesicht des 42-Jährigen, woraufhin beide auf ihn einschlugen. Als er zu Boden fiel, traten sie abwechselnd mit den Füßen auf ihn ein. Der 42-Jährige schaffte es, aufzustehen und zu flüchten.

Später wurden zwei 17-jährige Deutsche aufgegriffen, die der Beschreibung des 42-Jährigen entsprachen.

Die beiden Jugendlichen gaben an, vorher Alkohol getrunken zu haben. Einer hatte einen Atemalkoholwert von 0,89 Promille und wurde an einen Erziehungsberechtigten übergeben.

Der andere 17-Jährige hatte 2,13 Promille und war noch bei Bewusstsein. Dann wurde er zunehmend aggressiv. Eine psychische Ausnahmesituation kündigte sich an, woraufhin ein Rettungswagen gerufen wurde.

Während des Transports ins Krankenhaus in Stralsund beleidigte der 17-Jährige die Polizeibeamten und einen Rettungssanitäter. Später griff er auch das Stationspersonal im Krankenhaus an.

Es wurden Anzeigen erstattet wegen des Verdachts auf einfache und schwere Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, wovon 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, wobei 5585 männlich und 988 weiblich waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert, insgesamt 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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