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Stralsund (LK VR): Zwei Angriffe auf Polizeibeamte in Stralsund

Am 06.03.2026 wurden Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Stralsund innerhalb kürzester Zeit beleidigt, bedroht und angegriffen. Der erste Vorfall ereignete sich auf einem Parkplatz, der zweite während einer Verkehrsunfallaufnahme. In beiden Fällen wurden Strafanzeigen aufgenommen.

Foto: Depositphotos

Stralsund (LK VR) (ost)

Am 06.03.2026 wurden Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund innerhalb kurzer Zeit beleidigt, bedroht und angegriffen.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 12:45 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Carl-Heydemann-Ring. Die Polizeibeamten wurden gerufen, weil eine aggressive, betrunkene Person angeblich mit Flaschen um sich warf. Als sie am Einsatzort ankamen, sahen sie eine Person auf dem Boden sitzen, die laut lallte und die Beamten sofort in englischer und polnischer Sprache beleidigte. Um ihn herum lagen leere Schnaps- und Bierflaschen. Da der 39-jährige polnische Staatsbürger unter dem Verdacht einer Alkoholvergiftung stand, wurde ein Krankenwagen und ein Notarzt hinzugezogen. Als die Beamten versuchten, dem Mann aufzuhelfen und auf die Trage des Krankenwagens zu setzen, wandte er sich einem Polizisten zu und versuchte, ihm ins Gesicht zu spucken. Gleichzeitig holte er mit dem rechten Arm aus und schlug in Richtung des Beamten. Der Angriff wurde rechtzeitig erkannt und gestoppt.

Der zweite Vorfall ereignete sich gegen 14:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Heinrich-Heine-Ring. Die Polizeibeamten wurden zu einem Verkehrsunfall gerufen. Während der Unfallaufnahme verhielt sich der 32-jährige deutsche Unfallverursacher den Beamten gegenüber aggressiv und beleidigte sie fortlaufend mit Worten und Gesten. Zudem kam er den Beamten mehrmals sehr nahe und weigerte sich, den vorgeschriebenen Abstand einzuhalten. Als er von einem Beamten zurückgeschoben wurde, versuchte er selbst, mit beiden Händen zu stoßen. Der Angriff wurde gestoppt. Der Beschuldigte stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

In beiden Fällen wurden Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte erstattet. Zur Beweissicherung wurde die Entnahme von Blutproben angeordnet.

Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, wobei 5556 Männer und 1042 Frauen verdächtigt wurden. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 6573, wobei 5585 Männer und 988 Frauen verdächtigt wurden. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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