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Stralsund: Missglückte Schlüsselübergabe endet für zwei Männer mit Fahrverbot

Eine Verkehrskontrolle in Stralsund führte zu Fahrverboten für zwei Männer, die unter Drogeneinfluss standen. Die Schlüsselübergabe endete anders als geplant.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Was als einfache Kontrolle im Straßenverkehr begann, entwickelte sich am gestrigen Sonntag (23.11.2025) zu einer ziemlich ungewöhnlichen Aktivität am Nachmittag für die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund.

Um 14:30 Uhr hielt die Polizei ein Auto auf der B 96 an. Der 24-jährige polnische Fahrer konnte weder einen gültigen Führerschein vorzeigen noch schien er in der Lage zu fahren. Die Verkehrskontrolle ließ den Verdacht aufkommen, dass er unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen stand. Ein Drogentest reagierte positiv. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Autoschlüssel zur Gefahrenabwehr sichergestellt und im Revier aufbewahrt.

Um 17:30 Uhr erschien der Mann erneut – dieses Mal jedoch als Beifahrer in einem Transporter – im Polizeihauptrevier, begleitet von mehreren Personen. Das Ziel des Besuchs: den Autoschlüssel wieder in Empfang nehmen. Doch auch diese Übergabe verlief anders als geplant. Die Person, die das Fahrzeug übernehmen sollte, stand selbst im Verdacht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Ein durchgeführter Urinvortest bestätigte die Beeinflussung des 30-jährigen Polen.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme stellte sich zudem heraus, dass der 30-Jährige selbst den Transporter zum Revier gefahren war – ebenfalls unter mutmaßlichem Drogeneinfluss. Damit lag eine weitere Ordnungswidrigkeit auf der Hand und eine Blutprobe wurde zur Beweissicherung von einem Arzt entnommen.

Die beiden Männer müssen nun mit entsprechenden Ordnungswidrigkeitenverfahren und voraussichtlich einem Fahrverbot rechnen.

Quelle: Presseportal

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