Am Bahnhof Stralsund beschuldigte eine weinende Frau fälschlicherweise einen Passanten, der unschuldig war. Später stellte sich heraus, dass die Frau die gestohlenen Gegenstände selbst bei sich hatte.
Stralsund: Polin beschuldigt unschuldigen Passanten und wird selbst zur Täterin

Stralsund (ost)
Am Montagabend (20.05.24) bemerkten Bundespolizisten am Bahnhof Stralsund eine weinende Frau in der Bahnhofsvorhalle. Die 38-jährige Frau aus Polen sagte, dass ihre persönlichen Sachen, einschließlich eines Handys, Zigaretten und Bargeld, gestohlen wurden.
Während des Gesprächs mit den Beamten deutete die Frau auf einen möglichen Täter hin, der gerade auf dem Weg zum Bahnsteig war. Die Bundespolizisten konnten den Mann aufhalten und über ein mögliches Strafverfahren informieren. Der Mann war sehr überrascht. Er gestattete den Beamten, die mitgeführten Gegenstände zu kontrollieren. Es wurde kein Diebesgut gefunden. Der Mann durfte seine Reise fortsetzen.
Zurück in der Bahnhofsvorhalle stellten die Beamten fest, dass die Polin zwei unbeteiligte Reisende festhielt, die den Bahnhof gerade verlassen wollten. Die Beamten lösten das Handgemenge auf.
Dann brachten sie die Frau in den Dienstraum der Bundespolizei am Bahnhof Stralsund. Bei der Durchsuchung ihrer Sachen stellten die Beamten fest, dass die Frau die angeblich gestohlenen Gegenstände bis auf das Bargeld in ihrer Tasche hatte. Ein Atemalkoholtest ergab 2,11 Promille.
Die Frau muss sich nun wegen Falscher Verdächtigung verantworten.
Kontakt:
Bundespolizeiinspektion Stralsund
Pressesprecherin
Uta Bluhm
Telefon: 03831 28432 – 106
Fax: 030 204561 2222
E-Mail: bpoli.stralsund.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
–
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








