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Stralsund: Polizei dankt Hinweisgeber

Ein aufmerksamer Hinweisgeber führte die Polizei zu zwei mutmaßlichen Einbrechern in Stralsund. Die Tatverdächtigen hatten es auf Werkzeuge und Gegenstände im Wert von etwa 350 Euro abgesehen.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Dank einer aufmerksamen und mutigen Person konnten Polizisten am Donnerstagabend, dem 17. September 2026, zwei Verdächtige nach einem vermuteten Einbruch in eine Baustelle im Bereich des Neuen Marktes in der Altstadt von Stralsund identifizieren.

Um 23:30 Uhr informierte der Hinweisgeber die Polizei über den Notruf, dass er beobachtete, wie sich zwei Personen unrechtmäßig in einer Baustelle aufhielten. Laut seiner Aussage befand sich mindestens eine Person im Inneren des im Umbau befindlichen Gebäudes.

Aufgrund der genauen Personenbeschreibung konnten die eingesetzten Polizisten des Polizeihauptreviers Stralsund kurz darauf zwei Personen identifizieren, auf die die Beschreibung passte.

Bei der folgenden Überprüfung erhärtete sich der Verdacht gegen eine 23-jährige Frau und ihren 29-jährigen Begleiter. Nach aktuellen Informationen hatten die Verdächtigen offenbar Werkzeuge und andere Gegenstände im Visier. Im Tatort wurden bereits zum Abtransport bereitgelegte Gegenstände gefunden. Der Wert des vermuteten Diebesguts wird derzeit auf etwa 350 Euro geschätzt.

Auch der Kriminaldauerdienst wurde hinzugezogen und sicherte weitere Spuren am Tatort. Ob durch das Eindringen in das Gebäude ein Sachschaden entstanden ist, wird derzeit noch ermittelt.

Gegen beide Personen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls und des Hausfriedensbruchs eingeleitet.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei dem Hinweisgeber für sein aufmerksames und mutiges Handeln. Dank der schnellen Meldung und der sehr präzisen Personenbeschreibung konnte die Polizei schnell reagieren und die beiden Verdächtigen identifizieren.

Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsrate in Mecklenburg-Vorpommern stieg zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 193 und die der weiblichen Verdächtigen bei 38 lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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