Eine aufmerksame Anwohnerin führte die Polizei zu mutmaßlichen Kellereinbrechern in Stralsund-Knieper West. Die Männer wurden dank ihrer Personenbeschreibung festgestellt.
Stralsund: Polizei dankt Hinweisgeberin

Stralsund (ost)
Dank der aufmerksamen und mutigen Aktion einer Bewohnerin konnten in der vergangenen Nacht zwei Männer im Zusammenhang mit einem vermuteten Einbruch in einen Wohnblock in der Friedrich-Wolf-Straße in Stralsund-Knieper West identifiziert werden.
In den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstags (17.09.2026) alarmierte eine 44-jährige deutsche Anwohnerin gegen 04:00 Uhr über den Notruf, dass sie drei männliche Personen beobachte, die offensichtlich dabei waren, sich an Kellerräumen eines Wohnblocks zu schaffen zu machen.
Aufgrund der detaillierten Beschreibung der Personen konnten Polizeibeamte in der näheren Umgebung, in der Arnold-Zweig-Straße, zwei Personen identifizieren, auf die die Beschreibung der Zeugin zutraf. Bei der folgenden Überprüfung entdeckten die Beamten zudem verdächtige Werkzeuge bei den beiden Männern. Nach den aktuellen Ermittlungen besteht der Verdacht, dass die beiden Männer an einem Einbruch in Kellerräume beteiligt gewesen sein könnten. Ob und in welchem Ausmaß weitere Personen beteiligt waren, wird derzeit untersucht.
Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls. Es wird auch geprüft, ob Gegenstände aus den Kellerräumen gestohlen wurden. Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens durch die vermuteten Einbrüche ist derzeit noch unbekannt.
Dank des schnellen Hinweises der Bewohnerin konnten zwei Verdächtige unmittelbar nach der Tat festgenommen werden. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich für das aufmerksame und mutige Handeln der Zeugin. Ihr schneller Anruf und ihre genaue Beschreibung der Personen haben die polizeilichen Maßnahmen erheblich unterstützt.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle von Einbrüchen registriert, wobei 218 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 216, darunter 190 männliche und 26 weibliche Verdächtige, von denen 30 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Einbruchsfälle auf 890, wobei jedoch nur 213 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, darunter 193 männliche und 38 weibliche Verdächtige, von denen 42 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








