Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Stralsund: Polizei ermittelt nach Fake-Anruf

In der Nacht meldete sich ein unbekannter Anrufer beim Polizeirevier. Der Mann berichtete von einem Streit und einem Schuss, brach dann das Gespräch ab.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

In der Nacht vom heutigen Freitag, dem 2. Oktober 2026, meldete sich ein bisher unbekannter Anrufer um 00:30 Uhr beim Polizeihauptrevier Stralsund.

Der Anrufer behauptete, dass er ein Nachbar sei und berichtete von einem Streit zwischen zwei Personen in einer Wohnung. Außerdem habe er einen Schuss gehört.

Trotz mehrfacher Nachfrage der Polizeibeamten nach weiteren Details und der Herkunft der Telefonnummer, beendete der Mann das Gespräch abrupt. Ein Rückruf war nicht möglich.

Die von ihm genannte Straße wurde von der Polizei überprüft. Es konnten keine Hinweise auf die beschriebene Situation oder eine tatsächliche Gefahr gefunden werden.

In den letzten Wochen gab es bereits einen ähnlichen Anruf im Polizeihauptrevier Stralsund. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und untersucht einen möglichen Zusammenhang. Es besteht der Verdacht auf den Missbrauch von Notrufen.

Es wird davor gewarnt, Notrufe oder Polizeieinsätze mit erfundenen Geschichten zu belästigen. Solche Anrufe können unnötige Maßnahmen auslösen und wichtige Ressourcen binden. Potenzielle Nachahmer sollten sich bewusst sein: Was als “Spaß” gedacht ist, kann schnell zu einem echten Polizeieinsatz führen und hat nichts mit einem harmlosen Scherz zu tun.

Wenn jemand tatsächlich eine Straftat oder eine akute Gefahr bemerkt, sollte er natürlich nicht zögern, die Polizei über den Notruf 110 zu informieren. Präzise Angaben zum Ort und zur Situation sind dabei hilfreich.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24