Eine 24-jährige deutsche Fahrzeugführerin flüchtete nach Anhaltesignal und wurde gestoppt. Atemalkoholtest ergab 0,24 Promille und Betäubungsmittelkonsum wurde bestätigt.
Stralsund: Polizei stoppt berauschte Fahrzeugführerin

Stralsund (ost)
In der Nacht zum Sonntag (21. Dezember 2025) wurde die Polizei bei einer Streifenfahrt in der Altstadt von Stralsund um 02:40 Uhr auf einen Skoda aufmerksam.
Das Auto beschleunigte und fuhr schneller, nachdem die Beamten das Anhaltesignal gegeben hatten. Der Skoda wurde schließlich geparkt, die Fahrerin stieg aus und versuchte zu Fuß zu fliehen. Die Polizei konnte sie jedoch stoppen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,24 Promille. Außerdem wies die Fahrerin körperliche Anzeichen auf, die auf Drogenkonsum hindeuteten. Die 24-jährige deutsche Fahrerin bestätigte später auch den Drogenkonsum. Die Weiterfahrt wurde untersagt und es wurde eine Blutprobe entnommen.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurde außerdem ein Schlagring gefunden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung im Straßenverkehr, Trunkenheit am Steuer, unbefugter Nutzung eines Fahrzeugs und Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung und das Straßenverkehrsgesetz aufgenommen. Es wird auch wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








