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Stralsund: Räuberische Erpressung auf Spielplatz

Ein Kind wurde auf einem Stralsunder Spielplatz offenbar Opfer von räuberischer Erpressung, als Bargeld unter Gewaltandrohung eingefordert wurde. Die Polizei sensibilisiert für Mobbing und Straftaten unter Kindern.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Am gestrigen Montag, dem 10. Februar 2025, um 17 Uhr, wurde der Polizei in Stralsund gemeldet, dass es gegen 15:30 Uhr zu einem räuberischen Erpressungsfall auf einem Spielplatz in Stralsund gekommen sein soll. Es wurde Bargeld unter Gewaltandrohung gefordert. Sowohl das potenzielle Opfer als auch der mutmaßliche Täter waren Kinder.

Die Polizei möchte die Öffentlichkeit in diesem Zusammenhang sensibilisieren: Das Kind hat angemessen reagiert und sich vertrauensvoll an die Mutter gewandt, die dann die Polizei informiert hat.

Mobbing kann auf verschiedene Arten und Weisen stattfinden: Kinder können verbal angegriffen werden, müssen Beleidigungen oder herabsetzende Kommentare ertragen, sie können geschlagen, gestoßen, gekniffen, bespuckt oder mit Gegenständen beworfen werden. Oder man kann dem Opfer das Handy oder Geld wegnehmen, seine Schulsachen verstecken oder etwas zerstören.

Nicht jedes Mobbing ist automatisch eine Straftat, aber oft denken sich die Täter im Laufe der Zeit immer schlimmere Handlungen aus. Wenn es zu Sachbeschädigungen, Diebstählen, Beleidigungen, Körperverletzungen oder Raubüberfällen (z. B. Diebstahl mit Gewalt) kommt, ist die Grenze zur Strafbarkeit eindeutig überschritten.

Je früher Täter erkennen, dass ihr Verhalten nicht akzeptiert wird, desto eher werden sie ihr Verhalten ändern.

Kinder und Jugendliche können sich auf der speziell für sie konzipierten Website der Polizei im Internet informieren: www.polizeifuerdich.de

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 484 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 im Jahr 2022 auf 600 im Jahr 2023. Davon waren 436 männlich, 39 weiblich und 113 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

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