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Stralsund, Rostock, Bad Bramstedt: Polizisten retten Autofahrer das Leben

Am gestrigen Donnerstag wurde die Polizei über einen Verkehrsunfall informiert. Eine couragierte Bundespolizistin und zwei weitere Personen reanimierten den leblosen Fahrer erfolgreich.

Foto: Depositphotos

Stralsund, Rostock, Bad Bramstedt (ost)

Am 15. Mai 2025 wurde die Polizei gestern um kurz vor 14:00 Uhr über einen Verkehrsunfall auf einem Supermarktparkplatz in Stralsund, Am Zuckergraben, informiert.

Aufgrund eines medizinischen Notfalls verlor ein 73-jähriger deutscher Fahrer eines Hyundai wahrscheinlich das Bewusstsein und verlor daher die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto fuhr über den Grünstreifen zwischen den Parkreihen und stieß mit drei weiteren Autos der Marken Kia, Opel und Audi zusammen.

Eine 20-jährige Zeugin beobachtete den Unfall und entschied in einem klaren Moment, den 73-jährigen Mann, der zwischenzeitlich bewusstlos war, aus dem Auto zu retten und zu reanimieren. Die mutige Bundespolizistin, die nicht im Dienst war, erhielt Unterstützung von einem 32-jährigen syrischen und einem 39-jährigen polnischen Staatsbürger. Den drei Stralsundern gelang es, den Mann am Leben zu erhalten und dann an Rettungskräfte zu übergeben, auch mit Hilfe von zwei Kollegen des Polizeihauptreviers Stralsund.

Der 39-jährige deutsche Fahrer des Kia war zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes in seinem Auto und wurde leicht verletzt. Eine 9-jährige deutsche Mitfahrerin im Hyundai erlitt einen Schock. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

Der Leiter der Polizeiinspektion Stralsund, Polizeidirektor Rainer Dittschlag, sowie der Leiter der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt, Erster Polizeihauptkommissar Mirko Hermann, bedanken sich bei ihren Mitarbeitern für ihr besonnenes und lebensrettendes Eingreifen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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