Ein Arbeitsschiff sank im Barther Hafen, ohne Gewässerverschmutzung. Arbeiter versuchen das 182 Tonnen schwere Schiff zu sichern.
Stralsund: Schiff sinkt im Barther Hafen

Barth (ost)
Heute, am 11.04.2025, sank gegen Mittag im Hafen von Barth ein Arbeitsboot, das 28 Meter lang und 5 Meter breit war. Zum Glück kam es zu keiner Verschmutzung des Wassers durch Öl oder Treibstoffe. Der Schubleichter, der keinen eigenen Antrieb hatte, wurde genutzt, um Spundwandsegmente von der Baustelle zum neuen Hafenbecken zu transportieren. Die Arbeiter stellten am Morgen fest, dass sich über Nacht Wasser im vorderen Teil des Boots angesammelt hatte. Daraufhin begannen sie, die bereits geladenen Segmente abzuladen. Vier von insgesamt acht Segmenten mit einem Gesamtgewicht von etwa 16 Tonnen konnten gesichert werden, bevor das Boot sank. Der Besitzer des Schubleichters versucht derzeit, das Wasser aus dem Rumpf zu pumpen und das 182 Tonnen schwere Arbeitsboot zu sichern.
Beamte der Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Stralsund nahmen den Schiffsunfall auf. Ein Schiffsgutachter wurde bereits benachrichtigt und soll den Schaden begutachten. Erst danach kann entschieden werden, wie und wann der Schubleichter geborgen wird. Die Verkehrszentrale Rostock wurde informiert.
Quelle: Presseportal








