Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Stralsund: Trunkenheitsfahrt mit Folgen

Ein betrunkener Fahrer verursachte einen Unfall in Stralsund, flüchtete und wurde später mit hohem Alkoholwert gefunden.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Am Abend des 25.11.2024 beobachteten Zeugen in der Hansestadt Stralsund, wie ein Ford PKW von der Straße abkam und mit einer Straßenlaterne kollidierte. Der Fahrer stieg schwankend aus dem Auto aus und gab dem Zeugen gegenüber an, dass er stark betrunken sei. Danach verließ er zu Fuß die Unfallstelle. Um 21:49 Uhr rief der Zeuge über den Notruf die Polizei an. Die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund fanden eine beschädigte Straßenlaterne und den stark beschädigten Ford am linken Fahrbahnrand in der Hafenstraße. Der Wagen wies weitere Schäden auf, die nicht zum Unfall passten. Später wurde ein weiterer Unfallort in der Dänholmstraße festgestellt.

Der 63-jährige deutsche Fahrer aus Stralsund wurde später an seiner Wohnadresse gefunden. Er wurde bei dem Unfall nicht verletzt und hatte einen Atemalkoholwert von 1,93 Promille. Ein Arzt nahm zwei Blutproben und die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein.

Gegen den 63-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrerflucht ermittelt. Der Kriminaldauerdienst Stralsund übernahm die Spurensicherung am Unfallort und die Feuerwehr sicherte die umgeknickte Straßenlaterne. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 22.000 Euro.

Im Auftrag

Mathias Müller

Polizeipräsidium Neubrandenburg

Dezernat 1, Einsatzleitstelle

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24