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Stralsund: Unbekannte entfernen Gullydeckel

Die Polizei warnt vor den Gefahren, die durch herausgerissene Kanaldeckel entstehen können. Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurden eingeleitet.

Foto: unsplash

Stralsund (ost)

Am frühen Sonntagmorgen, dem 6. April 2025 gegen 07:00 Uhr, informierte ein Zeuge die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Stralsund darüber, dass mindestens zwei Gullydeckel in der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße entfernt wurden.

Die Polizisten begaben sich sofort zur Einsatzstelle, da die Gefahr bestand, dass andere Verkehrsteilnehmer in die Regenabflussschächte geraten könnten. Sie setzten die Gullydeckel schnell wieder ein, um weitere mögliche Gefahren zu verhindern. Die Polizei dankt dem Hinweisgeber für die schnelle Information.

In diesem Fall warnt die Polizei davor: Herausgerissene Kanaldeckel stellen eine erhebliche Gefahr für den fließenden Verkehr dar. Es handelt sich nicht um ein Bagatelldelikt, denn das Entfernen von Gullydeckeln ist strafbar.

Die Ermittlungen in diesem Fall, bei dem der Verdacht auf einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr besteht, richten sich gegen bisher unbekannte Täter. Weitere Zeugen, die verdächtige Aktivitäten in der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße beobachtet haben und Informationen dazu geben können, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund (Telefon: 03831 28900), über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtanzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 3.500 Unfälle innerorts (6,29%), 2.320 Unfälle außerorts (4,17%) und 437 Unfälle auf Autobahnen (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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