Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung nach einer Auseinandersetzung zwischen Hunden. Ein Ehepaar aus Oberbayern erstattete Anzeige.
Stralsund: Urlauberpaar bei Auseinandersetzung verletzt

Stralsund (ost)
Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz nach einem Vorfall, der sich am Abend des 22.06.2026 in der Nähe eines Feldweges nahe eines Windparks zwischen Greifswald und Stralsund ereignet haben soll.
Am 23.06.2026 am Nachmittag erschien ein Paar aus Oberbayern im Hauptrevier der Polizei in Greifswald und erstattete Anzeige. Die 62-jährige Frau und ihr 63-jähriger Ehemann waren im Urlaub mit ihrem Wohnmobil unterwegs und hatten am Vorabend gegen 20:00 Uhr auf einem Feldweg in der Nähe eines Windparks bei Stralsund gezeltet.
Etwa um 20:30 Uhr soll ein unbekannter Mann mit einem Fahrrad und einem Schäferhund vorbeigekommen sein. Nach Aussage der Opfer liefen ihre unangeleinten Hunde, ein Labrador und ein Mischling, aus dem geöffneten Wohnmobil und gerieten mit dem Schäferhund des Unbekannten in Konflikt.
Der Mann soll dann mehrmals mit einem Lederriemen, an dem ein Metallkarabiner befestigt war, auf die Hunde eingeschlagen haben. Der 63-Jährige griff ein und trennte die Tiere voneinander. Laut den Opfern wurde er dann vom Unbekannten mit dem Lederriemen geschlagen und verletzt.
Als die 62-jährige Ehefrau hinzukam, um die Situation zu beruhigen, wurde sie vom Verdächtigen gestoßen und fiel zu Boden. Anschließend drückte der Mann ihr Gesicht nach unten, wodurch sie Gesichtsverletzungen erlitt.
Daraufhin entfernte sich der Unbekannte mit seinem Hund und dem Fahrrad vom Ort des Geschehens.
Die Hunde des Paares blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.
Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben:
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zum Vorfall oder Hinweise zur beschriebenen Person haben, sich beim Hauptrevier der Polizei in Greifswald unter der Telefonnummer 03834 540-224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Alternativ können Hinweise auch über die Onlinewache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de übermittelt werden.
Quelle: Presseportal








