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Stralsund: Verbotene Waffen in Reisezügen beschlagnahmt

Bundespolizisten fanden verbotene Waffen in Regionalzügen, darunter ein Springmesser und ein Schlagring. Die Bundespolizei warnt vor dem Mitführen von Messern im Fernreiseverkehr.

Foto: unsplash

Stralsund, Ribnitz-Damgarten (ost)

Am Donnerstag (11.12.2025) stellten Bundespolizisten in Regionalzügen auf der Bahnstrecke Stralsund – Rostock mehrere verbotene Waffen sicher.

Während der Überprüfung eines 19-jährigen Mannes am frühen Nachmittag wurde ein beidseitig geschliffenes Springmesser entdeckt. Der Deutsche hatte zudem geringe Mengen an Betäubungsmitteln, einschließlich Amphetamine, bei sich. Der Mann, der bereits mehrfach polizeilich aufgefallen war und gegen den zudem gerichtliche Auflagen wegen eines anderen Vergehens bestanden, hatte alle gefundenen Gegenstände beschlagnahmt. Gegen ihn wurden auch Strafverfahren nach dem Betäubungsmittel- und Waffengesetz eingeleitet.

Am späten Nachmittag wurde in einem anderen Zug auf derselben Bahnstrecke ein 17-jähriger Deutscher kontrolliert, der einen Schlagring bei sich trug. Auch der Schlagring ist eine verbotene Waffe gemäß dem Waffengesetz, für die sich der Jugendliche verantworten muss. Selbstverständlich wurde auch dieser Gegenstand von den Bundespolizisten beschlagnahmt.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei daraufhin, dass das Mitführen von Messern jeglicher Art im Fernverkehr verboten ist. Daher werden auch zukünftig Stichprobenkontrollen an verschiedenen Bahnhöfen mit Fernverkehr durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle erfasst, wovon 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige waren. 875 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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