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Stralsund: Verhaftung zweier Männer durch Bundespolizei

Am Sonntagnachmittag vollstreckten Bundespolizisten innerhalb einer halben Stunde Haftbefehle gegen zwei Personen auf Bahnhöfen im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Foto: unsplash

Ostseebad Binz, Stralsund (ost)

Am Sonntagnachmittag (16.08.2026) wurden innerhalb von 30 Minuten zwei Personen von Bundespolizisten an Bahnhöfen im Landkreis Vorpommern-Rügen verhaftet. Einer der Männer war sogar zweimal gesucht.

Auf dem Hauptbahnhof Stralsund wurde um 14:15 Uhr ein 37-jähriger Deutscher kontrolliert, gegen den seit Anfang dieses Monats ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Potsdam vorlag. Ein Urteil des Amtsgerichts Brandenburg an der Havel vom April 2026 verurteilte den Mann aus Sachsen wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 1.890 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 63 Tagen.

Da der Mann auch wegen eines anderen Vergehens von der Staatsanwaltschaft Stralsund gesucht wurde, konnte er die geforderte Summe nicht bezahlen und wurde inhaftiert.

30 Minuten später wurde bei der Kontrolle eines deutschen Staatsbürgers am Bahnhof Binz ein Haftbefehl des Amtsgerichts Aschersleben bekannt. Der Mann war im April dieses Jahres nicht zur Hauptverhandlung über das Fahren ohne Fahrerlaubnis erschienen. Da der 38-Jährige seitdem nicht erreichbar war, erließ das Gericht vor wenigen Tagen einen Haftbefehl gegen den Sachsen-Anhalter.

Der Verhaftete verbrachte die Nacht in einer Gewahrsamszelle der Bundespolizei. Heute Nachmittag (17.08.2026) wurde der Haftbefehl in Bergen auf Rügen gerichtlich nicht bestätigt. Der Mann entging damit einer Verlängerung seiner Haft, muss sich jedoch wöchentlich bei seiner örtlichen Polizeidienststelle melden.

Quelle: Presseportal

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