Eine aufmerksame Hinweisgeberin meldete eine mögliche Trunkenheitsfahrt. Der 41-jährige Fahrer hatte 2,04 Promille, keine Fahrerlaubnis und kein Versicherungsschutz.
Stralsund: Verkehrskontrolle deckt mehrere Straftaten auf

Stralsund (ost)
Am Mittwoch, dem 04. März 2026, wurde der Polizei gegen 12:30 Uhr ein möglicher Fall von Trunkenheit am Steuer gemeldet. Eine aufmerksame Person rief im Polizeihauptrevier Stralsund an und teilte ihren Verdacht mit.
Daraufhin machte sich eine Streifenwagenbesatzung auf den Weg zum Heinrich-Heine-Ring und identifizierte dort das fragliche Fahrzeug. Bei der anschließenden Kontrolle wurde der Fahrer überprüft. Es handelt sich um einen 41-jährigen deutschen Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten eine deutliche Alkoholisierung fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,04 Promille. Zudem bestand der Verdacht, dass der Mann möglicherweise auch unter dem Einfluss von Drogen stand. Deshalb wurde eine Blutprobe angeordnet.
Es stellte sich auch heraus, dass der 41-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zusätzlich ergab die Überprüfung des Fahrzeugs, dass es offensichtlich nicht ausreichend versichert war.
Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
Die Polizei dankt der Hinweisgeberin ausdrücklich für ihr aufmerksames und mutiges Handeln. Dieser Fall zeigt die Bedeutung von Hinweisen aus der Bevölkerung. Die Polizei appelliert daher an alle, bei Verdacht auf Straftaten oder gefährliche Verkehrssituationen sofort die Polizei zu informieren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 713 auf 875. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% der Gesamtzahl entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








