Ein Verkehrsunfall in Stralsund unter Alkoholeinfluss deckte den Diebstahl von Kennzeichen auf. Der Fahrer hatte 1,46 Promille im Blut und fuhr ohne Fahrerlaubnis und Versicherung.
Stralsund: Verkehrsunfall deckt Diebstahl auf

Stralsund (ost)
Am 18.01.2026 um etwa 23:00 Uhr ereignete sich in Stralsund, in der Hagemeisterstraße, ein Verkehrsunfall. Nach den aktuellen Ermittlungen verlor der 26-jährige Fahrer eines Opel sein Fahrzeug aufgrund der winterglatten Straße von der Fahrbahn und durchbrach einen Zaun mit Hecke, bevor er zum Stillstand kam. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Stralsund Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille. Zudem gab der Beschuldigte zu, vor Fahrtantritt Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, noch dass das Fahrzeug versichert oder angemeldet war. Ermittlungsverfahren wurden wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Urkundenfälschung eingeleitet. Eine Blutprobe wurde im Klinikum Stralsund entnommen. Während der Unfallaufnahme konnte auch der Diebstahl von Kennzeichen aufgeklärt werden. Die Kennzeichen, die am Unfallwagen angebracht waren, wurden zuvor von einem Citroen in Stralsund, Frankendamm gestohlen. Gegen den Unfallfahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet. Da das beschädigte Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, wurde es von einem Abschleppunternehmen geborgen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 364 Fälle gemeldet, wovon 138 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 141 Verdächtige, darunter 131 Männer und 10 Frauen, von denen 45 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2023 wurden nur noch 282 Fälle gemeldet, wovon 132 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls auf 133, wobei 121 Männer und 12 Frauen beteiligt waren, von denen 62 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Autodiebstähle in Deutschland verzeichnet, nämlich 7781 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 364 | 282 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 138 | 132 |
| Anzahl der Verdächtigen | 141 | 133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 131 | 121 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 10 | 12 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 45 | 62 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wobei 7758 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. 1.228 schwere Unfälle führten nur zu Sachschäden, was 2,21% ausmacht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% ausmacht. Von den Unfällen fanden 3.500 innerorts statt (6,29%), 2.320 außerorts (4,17%) und 437 auf Autobahnen (0,79%). Insgesamt gab es 57 Tote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








