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Stralsund: Verstoß gegen MARPOL führt zu Sicherheitsleistung für Cargoschiff

Ein Cargoschiff in Stralsund wurde auf MARPOL-Verstöße überprüft. Eine Sicherheitsleistung von über 1.000 Euro wurde verhängt.

Foto: unsplash

Stralsund (ost)

Am Donnerstag, dem 17.04.2025, wurde ein Frachtschiff, das im Hafen von Stralsund lag (Flagge: Antigua & Barbuda), von Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Stralsund kontrolliert. Während der Kontrolle wurden auch die Bestimmungen des MARPOL-Übereinkommens (Internationales Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe) überprüft. Die kontrollierenden Beamten aus Stralsund stellten fest, dass manuelle Umpumpvorgänge von insgesamt 2,2 m³ Sludge (Schwerölrückstände) nicht im Öltagebuch verzeichnet waren. Die genaue Dokumentation des Verbleibs der Rückstände im Öltagebuch ist gemäß des internationalen MARPOL-Übereinkommens vorgeschrieben. Deshalb wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt. Das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie ordnete eine Sicherheitsleistung in Höhe von ca. 1.160 Euro an. Zudem stellten die Beamten einen Verstoß gegen die Aufbewahrungspflicht von Ballastwassertagebüchern fest. Diese Ordnungswidrigkeit wurde zusätzlich mit einem Verwarngeld gegen den Verantwortlichen geahndet.

Quelle: Presseportal

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