Beamte der Wasserschutzpolizei in Stralsund und Schwerin entdecken betrunkene Bootsführer, die gegen die Promillegrenze verstoßen haben.
Stralsund: Wasserschutzpolizei stellt Trunkenheitsdelikte fest

Stralsund/Schwerin (ost)
Am Samstag, dem 11.07.2026, wurde der Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Stralsund gegen 21:40 Uhr gemeldet, dass ein Boot mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Querkanal in Stralsund fuhr. Beamte der WSPI Stralsund entdeckten kurz darauf ein Schlauchboot mit vier Personen besetzt. Der 37-jährige tschechische Bootsführer wurde einer Atemalkoholkontrolle unterzogen, die einen Wert von ca. 2,5 Promille ergab. Eine Blutprobe wurde angeordnet und durchgeführt.
Am Sonntag, dem 12.07.2026, um 13:50 Uhr, entdeckten Wasserschutzpolizisten der WSPI Schwerin während ihrer Streifenfahrt ein kleines Sportboot auf dem Schweriner Innensee. Das Angelboot mit einem 4-PS-Motor hatte kein Kennzeichen, obwohl dies erforderlich ist. Die Beamten bemerkten auch Alkoholgeruch beim Bootsführer. Ein anschließender Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,85 Promille. Der Bootsführer aus Schwerin musste sich ebenfalls einer Blutprobe unterziehen.
In beiden Fällen wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet und den Bootsführern die Weiterfahrt untersagt.
Die Wasserschutzpolizei betont erneut, dass auch beim Bootfahren die 0,5-Promille-Grenze gilt. Atemalkoholwerte über 1,1 Promille sind strafrechtlich relevant.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 Fälle waren. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der weiblichen Verdächtigen im Vergleich dazu relativ gering war. Insgesamt gab es 2023 6573 Verdächtige, darunter 875 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








