Unbekannte Täter fordern Sicherheitscodes von iTunes-Karten. Vermögensschaden von ca. 1.000 Euro entstanden. Polizei appelliert zur Vorsicht.
Strasburg (Uckermark): Polizei warnt vor Betrugsmasche mit Wertguthabenkarten

Strasburg (Uckermark) (ost)
Am gestrigen Tag (24.06.2024) gegen 13:00 Uhr wurde der Polizei ein Fall von Betrug im Zusammenhang mit Wertguthabenkarten in einem Supermarkt in Strasburg gemeldet. Unbekannte Täter riefen im Supermarkt an und baten die Mitarbeiter, die Sicherheitscodes von iTunes-Karten preiszugeben. Unter dem Vorwand, Mitarbeiter der Supermarktzentrale zu sein, forderten die Betrüger die Angestellte auf, die Karte zu entwerten und den Code weiterzugeben. Mehrere Anrufe wurden getätigt, wodurch ein finanzieller Schaden von etwa 1.000 Euro entstand.
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Art von Betrug. Bereits im Februar hat die Kriminalpolizei Pasewalk in zwei ähnlichen Fällen ermittelt, bei denen Trickbetrüger anriefen (siehe Pressemitteilung unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108768/5712431). Die Täter verwendeten dabei computergenerierte Telefonnummern, um die Opfer zu täuschen und an Informationen zu gelangen.
Es wird daher nochmals darauf hingewiesen, kritisch gegenüber unbekannten Anrufern zu sein und keinerlei Daten oder Sicherheitscodes preiszugeben.
Insbesondere Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter sensibilisieren und schulen, um weitere finanzielle Schäden zu vermeiden.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 1715 Fälle von Cyberkriminalität registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 919 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 481 auf 382 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 427 auf 328, wobei 209 männliche und 119 weibliche Verdächtige beteiligt waren. Im Vergleich dazu hat Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Fällen von Cyberkriminalität in Deutschland verzeichnet, nämlich 29667.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.715 | 919 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 481 | 382 |
| Anzahl der Verdächtigen | 427 | 328 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 276 | 209 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 151 | 119 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 62 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt








