Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Am 13.04.2026 ereignete sich ein Unfall zwischen Klevenow und Poggendorf. Fahrer hatte 3,59 Promille Alkohol und war positiv auf Cannabis und Amphetamine getestet.
Süderholz: Verkehrsunfall auf der B194

Grimmen (LK VR) (ost)
Am 13.04.2026 um etwa 18:30 Uhr gab es einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 194 zwischen Klevenow und Poggendorf.
Nach den bisherigen Informationen kam es in einer Kurve zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Autos, bei der sich die linken Außenspiegel berührten. Der entstandene Schaden wird auf ungefähr 1.000 Euro geschätzt. Beide Fahrer blieben stehen und warteten auf die Polizei.
Im Verlauf der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass ein 46-jähriger deutscher Fahrer eines VW aus Richtung Klevenow in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Skoda zusammen.
Bei der Überprüfung des Fahrers wurde ein Atemalkoholwert von 3,59 Promille festgestellt. Außerdem reagierte ein Drogentest positiv auf Cannabis und Amphetamine.
Gegen den Fahrer wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein wurde eingezogen. Außerdem wurde eine Blutprobe angeordnet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, wovon 7575 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männlich und 988 weiblich waren. 875 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle darstellt. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








