Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Sundhagen/Stralsund (LK Vorpommern-Rügen): Einbrüche in soziale Einrichtungen

Am vergangenen Wochenende ereigneten sich in Sundhagen und Stralsund zwei Einbrüche in soziale Einrichtungen. In Sundhagen traf es die Jüngsten, in Stralsund die Pflegebedürftigen.

Foto: Depositphotos

Sundhagen/Stralsund (LK Vorpommern-Rügen) (ost)

Letztes Wochenende gab es in Sundhagen und Stralsund zwei Einbrüche – in beiden Fällen waren soziale Einrichtungen betroffen: in Sundhagen die Jüngsten und in Stralsund die Pflegebedürftigen.

Einbruch in Kindertagesstätte in Sundhagen Am vergangenen Wochenende drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam in eine Kindertagesstätte in Sundhagen ein. Es entstand Sachschaden, der Diebstahlschaden wird derzeit noch ermittelt. Neben dem finanziellen Schaden betrifft der Einbruch auch die Kinder, deren Routine wahrscheinlich durcheinander geraten ist. Der Kriminaldauerdienst war vor Ort, sicherte Spuren und erstattete Anzeige wegen des Verdachts auf Einbruchsdiebstahl.

Einbruch in eine Pflegeeinrichtung in Stralsund In der Nacht von Samstag, 29.11., auf Sonntag, 30.11.2025, gegen 04:00 Uhr, wurde in ein Büro im Karl-Löwe-Ring in Stralsund eingebrochen. Eine Bewohnerin des Pflegeheims hörte laute Geräusche und informierte die Polizei. Ersten Erkenntnissen zufolge verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem Büro und verwüsteten es anschließend. Auch hier sicherte der Kriminaldauerdienst Spuren und hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf eine mittlere dreistellige Summe, der Diebstahlschaden ist derzeit unbekannt.

Präventionshinweise der Polizei

Die Polizeiinspektion Stralsund verweist in diesem Zusammenhang auf die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle. Diese ist telefonisch unter 03831/245-255 oder per E-Mail unter kripoberatung.stralsund@polizei.mv-regierung.de erreichbar. Dort können kostenfreie Beratungstermine vereinbart werden. Weitere nützliche Informationen zum effektiven Schutz von Eigentum, sowohl privat als auch gewerblich, finden Interessierte online unter www.k-einbruch.de

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, wobei 218 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 890, wobei jedoch nur 213 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, wobei 193 Männer und 38 Frauen beteiligt waren. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24