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Tag des Notrufs: Bedeutung der 112 stärken

Der Notruf ist entscheidend in Notsituationen. Jeder sollte wissen, wann und wie er korrekt gewählt wird. Nur bei akuter Lebensgefahr anrufen.

Arbeitsplatz in der Leitstelle (Foto: Yves Timmermann)
Foto: Presseportal.de

Rostock (ost)

Zum Anlass des bevorstehenden Notruf-Tages am Dienstag möchten wir die lebenswichtige Bedeutung eines angemessenen Notrufs betonen. Der Notruf ist das zentrale Mittel, um in akuten Gefahrensituationen schnell und effizient Hilfe anzufordern. Im Ernstfall kann jede Sekunde entscheidend sein und Leben retten. Daher ist es entscheidend, dass jeder genau weiß, wann und wie der Notruf korrekt abgesetzt wird.

Ein Notruf sollte nur dann gewählt werden, wenn es sich tatsächlich um eine lebensbedrohliche Situation handelt, in der sofortige Rettungsdiensthilfe benötigt wird – beispielsweise bei akuten medizinischen Notfällen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei größeren Bränden oder schweren Unfällen der Notruf für die Feuerwehr oder bei anderen gravierenden Gefahrensituationen der Notruf der Polizei. Wenn keine unmittelbare Lebensgefahr besteht, ist es ratsam, alternative Angebote wie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 oder den Hausarzt zu kontaktieren. Bei Unsicherheiten kann auch ein kurzes Gespräch mit dem ärztlichen Dienst Klarheit bringen, ohne die Notrufleitungen oder die Disponenten der Leitstellen unnötig zu belasten.

Im Falle eines Notfalls ist es entscheidend, ruhig zu bleiben und dem Leitstellendisponenten präzise und vollständig alle relevanten Informationen mitzuteilen. Dabei ist es wichtig, den genauen Standort – einschließlich Straße, Hausnummer und markanter Orientierungspunkte – sowie die Art des Notfalls und den Zustand der betroffenen Personen anzugeben. Auch die Anzahl der betroffenen Personen erleichtert den Mitarbeitern in der Leitstelle die schnelle Einschätzung der Situation. Keine Sorge. Unsere Disponenten führen Sie durch einen strukturierten Fragebogen, um alle relevanten Informationen zu erhalten. Während des gesamten Gesprächs sollten Sie am Telefon bleiben, bis die Leitstelle signalisiert, dass das Gespräch beendet werden kann. Änderungen im Sachverhalt oder zusätzliche Gefahren sollten sofort mitgeteilt werden. Bei akuten Fällen wie einer Reanimation bleiben die Kolleginnen und Kollegen telefonisch bei Ihnen und unterstützen Sie, bis die bereits alarmierten Kräfte vor Ort sind.

Die Zahlen aus dem Jahr 2024 zeigen, wie oft die Berufsfeuerwehr in Rostock den Notruf in Anspruch genommen hat. Im vergangenen Jahr gingen etwa 55.000 Notrufe ein, wobei medizinische Notfälle etwa 62 Prozent und Feuerwehreinsätze 7 Prozent ausmachten.

Weitere Informationen zu den richtigen Maßnahmen im Notfall finden Sie auf unserer Website unter Rostock.de/Feuerwehr . Dort bieten wir auch weiterführende Hinweise, damit Sie optimal vorbereitet sind.

Linktipp: https://rathaus.rostock.de/de/service/aemter/tag_des_notrufs_wichtige_verhaltensweisen/362337

Quelle: Presseportal

nf24