Ein Mann beging Tankbetrug und flüchtete unter Alkoholeinfluss. Polizei ermittelt wegen Betrug, Diebstahl und Trunkenheit im Verkehr.
Tankbetrüger in Stralsund gestellt

PHR Stralsund (ost)
Nachdem ein Mann einen Tankbetrug begangen und betrunken mit seinem Auto geflohen war, ermittelt nun die Kriminalpolizei in Stralsund. Heute (19.08.24) gegen 15:15 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass der Fahrer eines PKW Peugeot, dessen Kennzeichen bekannt war, ohne zu bezahlen das Gelände der TOTAL-Tankstelle in der Greifswalder Chaussee verlassen hatte. Dank einer Tatortsbereichsfahndung konnte das genannte Auto auf einem Parkplatz der Mahnkesche Wiese gefunden und kontrolliert werden. Erste Untersuchungen vor Ort ergaben den Verdacht, dass der 32-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,35 Promille und bestätigte den Verdacht. Eine Blutprobe wurde angeordnet und in einem Krankenhaus entnommen. Bei der Kontrolle des Autos stellte sich heraus, dass der Peugeot nur ein hinteres amtliches Kennzeichen hatte. Dieses Kennzeichen, aus dem Landkreis Havelland, war gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben. Das Fahrzeug selbst war nicht zugelassen. Im Auto fanden die Beamten des PHR Stralsund ein Tütchen mit einer Substanz ähnlich wie Betäubungsmittel und auch das zweite amtliche Kennzeichen. Der 32-jährige Mann, ein polnischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland, muss sich nun wegen Betrugs, Diebstahls, Trunkenheit am Steuer und weiterer Verkehrsverstöße verantworten. Die Staatsanwaltschaft Stralsund ordnete die vorläufige Festnahme an. Die weiteren Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat Stralsund übernommen.
Im Auftrag
Jürgen Kolletzki
Polizeiführer vom Dienst, Einsatzleitstelle, Polizeipräsidium Neubrandenburg
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer, 1101 Frauen und 647 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, von denen 7758 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland verzeichnet – insgesamt 70510.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 53.500 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtzahl aus, was 1.233 Unfällen entspricht. 288 Unfälle, also 0,54%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 87,97%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








