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Tatverdächtiger bedroht Strandbesucher in Rerik

Polizei findet Einhandmesser und Munition für Schreckschusswaffen bei 33-Jährigem.

Foto: Depositphotos

Rerik (ost)

Am Abend des 25.05.2024 waren Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Bad Doberan im Ostseebad Rerik im Einsatz, nachdem ein 57-jähriger Anrufer gemeldet hatte, dass mehrere Strandbesucher von einem Mann mit einem Messer und Munition bedroht worden seien.

Um 17:50 Uhr soll sich der Vorfall in der Nähe des Strandparkplatzes „Teufelsschlucht“ ereignet haben, laut Zeugenaussagen soll der 33-jährige Deutsche zuvor Personen nach Zigaretten und alkoholischen Getränken gefragt haben. Um seine Forderung zu unterstreichen, zog der Mann unter anderem ein Messer und ein Pistolenmagazin aus seiner Kleidung und lud es vor den jeweiligen Opfern mit dazugehöriger Munition.

Die Polizeikräfte konnten den Verdächtigen kurz darauf in der Nähe festnehmen und kontrollieren. Die genannten Gegenstände wurden gefunden und sichergestellt. Die Munition wurde als Schreckschussmunition identifiziert. Aufgrund seiner Aussagen, dass er weitere Waffen besitze, durchsuchten die Einsatzkräfte nach gerichtlicher Anordnung auch die Wohnung des Mannes in Rerik sowie andere genutzte Räumlichkeiten. Es wurden jedoch keine Schusswaffen oder gefährliche Gegenstände gefunden.

Aufgrund des unkooperativen und aggressiven Verhaltens des Verdächtigen musste er nach den polizeilichen Maßnahmen ebenfalls auf Anordnung eines Richters in Gewahrsam genommen werden, um weitere Straftaten zu verhindern.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen, unter anderem wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung.

Kontakt:

Polizeiinspektion Güstrow
Pressestelle
Florian Müller
Telefon: 03843 266 302
Fax: 03843/266-306
E-Mail: oea-pi.guestrow@polmv.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 451 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 540 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 324 im Jahr 2021 auf 380 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 416 im Jahr 2021 auf 475 im Jahr 2022, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 451 540
Anzahl der aufgeklärten Fälle 324 380
Anzahl der Verdächtigen 416 475
Anzahl der männlichen Verdächtigen 389 436
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 27 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 94 113

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24